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Atemschutzüberwachung

Der Atemschutzeinsatz im Gebäude stellt eine besondere Gefahr für den Atemschutzgeräteträger dar. Um die Sicherheit für die Einsatzkräfte soweit wie möglich zu gewährleisten, wird der Atemschutzeinsatz von einer weiteren Person außerhalb des Gefahrenbereichs überwacht. Dazu stehen folgende Hilfsmittel zur Verfügung:

• Digitalfunkgeräte

• die Atemschutzüberwachungstafel Dräger Regis 300

Das Digitalfunktgerät dient als Schnittstelle zwischen dem Atemschutztrupp und der Atemschutzüberwachung. Alle nennenswerten Informationen muss der Atemschutztrupp nach außen melden damit der jeweilige Einheitsführer gegebenenfalls wichtige Entscheidungen daraus ableiten kann. Die Handsprechfunkgeräte erhalten hierzu grundsätzlich einen gesonderten Funkkanal.

Mit der Überwachungstafel besteht die Möglichkeit, sämtliche wichtigen Daten zu dokumentieren. Sie ist die Grundlage vieler nachfolgenden Entscheidungen im Einsatzgeschehen. So wird zum Beispiel dokumentiert, in welchem Einsatzabschnitt sich der entsprechende Trupp befindet. Durch die elektronische Unterstützung erfolgt eine kontinuierliche Zeitkontrolle des Einsatzes, so dass gewährleistet wird, dass der Trupp rechtzeitig bevor "die Luft ausgeht" zurückbeordert werden kann.

Die Atemschutzüberwachung in Volkmarsen stellt mit diesen Hilfsmitteln ein zusätzliches System mit folgenden Bestandteilen dar:

  • eigenverantwortliche Druckkontrolle durch den Atemschutzgeräteträger
  • Überwachung und taktische Führung durch den Einheitsführer über Sprechfunk
  • Überwachung und Zeitkontrolle durch die Atemschutzüberwachung mit Hilfe der Atemschutzüberwachungstafel
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