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Montag, 08. März 2010

Feuerwehr bei Volkmarser Gewerbeschau

Die Feuerwehr Volkmarsen hat sich am Sonntag mit einer Vorführung an der Volkmarser Gewerbeschau 2010 beteiligt.

Am Vormittag wurde die Rettung einer verletzten Person aus einem verunfallten PKW gezeigt und fachmännisch erklärt. Zunächst wurde das Fahrzeug durch Unterbau mit speziellen Stabilisierungshölzern stabilisiert und gegen wegrutschen gesichert. Nachdem mittels hydraulischem Spreizer und Rettungsschere die Fahrer und Beifahrertür des Fahrzeugs entfernt worden waren wurde das Dach abgetrennt. Um die im Fußraum eingekelmmten Beine des Dummys zu befreien wurde anschließend ein Entlastungsschnitt getätigt und die komplette Frontpartie des Fahrzeugs einschließlich Motor mit einem hydraulischen Rettungszylinder weggedrückt. Zum schonenden Transport des "Verletzten" kam die neue Schelifkorbtrage zum Einsatz.

Am frühen Nachmittag zeigte die Feuerwehr dann die Rettung einer Person vom Balkon, bei der der neue Sprungretter zum Einsatz kam. Um verfrühte Sprünge zu vermeiden wurde das binnen Sekunden einsatzfährige Rettungsgerät zunächst außerhalb der "Sprungzone" mit einer Druckluftflasche aufgeblasen und dann in Stellung gebracht. Hierzu sind lediglich 2-4 Einsatzkräfte erforderlich. Es können im Ernstfall mehrer Personen unmittelbar nacheinander springen. Zu Übungszwecken wird allerdings nur ein Dummy eingesetzt, der von einer hydraulischen Arbeitsbühne in das "Sprungpolster" geworfen wurde.

Die Vorführung einer "Fettexplosion", ausgelöst durch "Ablöschen" von heißem Fett mit einem Glas Wasser zeigte in beeidruckender Weise die enorme Flammenbildung und Hitzeentwicklung. Mit der Wärmebildkamera wurden Temperaturen von deutlich über 500 Grad gemessen und den Zuschauern wurde schnell klar, was mit den Personen und der Küche dabei passiert. Nicht weniger beeindruckend war die gezeigte Explosion von Sprayflaschen durch deutliche Erhitzung zum Beispiel durch Sonneneinstrahlung.Jeder konnte sich vorstellen, was passiert, wenn diese Flaschen "ungerichtet" durch die Gegend fliegen.


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